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Reiki, Geschichte und ...

in Reiki und Chakra 07.06.2011 21:51
von Kitti | 373 Beiträge

Was ist Reiki?
Reiki (sprich: "Reekii") ist eine sehr alte Heilkunst, die in Japan im 19. Jahrhundert von Dr. Mikao Usui, einem christlichen Mönch, wiederentdeckt wurde. Die Tradition des Reiki wird in den 2500 Jahre alten Sanskrit-Sutras erwähnt!
Reiki ist ein japanisches Wort und bedeutet "Universale Lebensenergie". Der uns umgebende Raum - das Universum - ist erfüllt von endloser unerschöpflicher Energie. Es ist diese universelle, ursprüngliche und schöpferische Kraft und Energiequelle, die auch uns am Leben erhält. Reiki ist diese natürliche Heilungsenergie, und sie fließt in kraftvoller und konzentrierter Form durch die Hände des Reiki-Kanals.
Es bedarf lediglich der Einweihungen und der Kraftübertragung während des Seminars durch einen dazu ermächtigten Reiki-Meister. Es ist leicht von jedem zu "erlernen", auch von Kindern, spezielles Wissen ist nicht erforderlich. Da es die universale, göttliche Kraft ist, gehört sie allen, die bereit sind, das "Geschenk der heilenden Hände" anzunehmen.
Eigentlich sind wir alle mit dieser Universalen Lebensenergie geboren, nur im Laufe unseres Lebens "verschmutzt und verstopft" der "Kanal". Denn
Rei = bedeutet "Universale Lebensenergie"
Ki = ist ein Teil des Rei und fließt durch alles, was lebt, also sie auch unsere eigene, vitale Lebensenergie.
Ki = kennen die Christen als "Licht", die Chinesen als "Chi", die Hindus als "Prana", die Kahunas als "Mana", wird auch "Bioplasma", "Bioenergie" oder "Kosmische Energie" genannt.
Im Usui-System des Reiki wird die heilende Energie durch das Auflegen der Hände spontan und ohne Konzentration weitergeleitet, entweder in der eigenen Körper oder in einen anderen Organismus. Die Stärke der vermittelten Energie richtet sich nach dem Bedarf des Empfängers. Reiki geht durch jedes Material wie Kleidung, Gips-Verband Bandagen, Metall usw. hindurch.
Der Heiler als "Kanal" leitet die universale Lebensenergie nur weiter, es wird ihm keine persönliche Kraft entzogen, im Gegenteil, er wird gleichzeitig gestärkt und ebenfalls mit Energie angereichert.
Beim Reiki-Geben sind wir eigentlich mehr als nur ein Kanal; denn "wir sind Reiki", wir sind "Universale Lebensenergie" - es ist "Gott in uns", der dieses kraftvolle Werk vollbringt. Es ist nicht unser Ego, es ist die Ich-bin-Gegenwart, das Göttliche Selbst in uns, wodurch die Heilung erfolgen kann. Durch die Übertragung von Reiki werden die Selbstheilungskräfte erweckt, denn jeder Mensch heilt nur sich selbst. Dadurch erfährt sowohl der Reiki-Gebende als auch der Reiki-Empfangende während einer Behandlung "Selbst-Heilung". Jeder, der Heilung sucht oder bringen möchte, kann selbst Reiki-Kanal werden. Reiki ist unkonfessionell und steht nicht im Widerspruch zu irgendwelchen religiösen oder meditativen Praktiken oder Einweihungen; es bereichert sie jedoch und verstärkt die Universalität.
Reiki unterstützt medizinische Behandlungen, wie zum Beispiel Massagen, Akupunktur, Chiropraktik, Atem-Therapie, Lymphdrainagen, Psychotherapien usw., es wirkt überall dort, wo mit den Händen berührt wird. Denn "Reiki-Hände" strahlen an jedem Ort, zu jeder Zeit heilende Energie aus. Daher ist Reiki auch besonders hilfreich und unterstützend für alle Menschen, die Heilberufe ausüben, wie Ärzte, Heilpraktiker, Krankenschwestern, Heilgymnasten und Pflegepersonal.
Reiki bringt Körper und Gemüt ins Gleichgewicht und wirkt auf allen Ebenen: der körperlichen, geistigen, emotionalen und seelischen Ebene. Reiki fördert die Selbst-Heilung, kräftigt Körper und Geist, löst Blockaden auf, reinigt von Giften, gleicht die Kraftzentren (Chakren) aus, stellt die Harmonie wieder her und fließt in unbegrenzter Quantität. Durch Reiki wirst Du spirituelles Wachstum, Umwandlung und geistige Segnung erfahren. Reiki ist die Gnade Gottes, ein unermessliches Geschenk.

Geschichte
Mikao Usui, der Wiederentdecker von Reiki, wirkte und lebte Ende des 19. Jahrhunderts als Leiter und Priester der kleinen christlichen Doshisha - Universität in Kyoto, Japan.
Während eines sonntäglichen Gottesdienstes wurde er von einem seiner Studenten gefragt, ob er den Inhalt der Bibel wörtlich nimmt, und ob er an die Wunder, mit denen Jesus Kranke heilte, wirklich glaube. Usui bestätigte dies. Der Student antwortete darauf hin, dass er es gerne glauben würde, er es jedoch mit eigenen Augen sehen möchte. Dieser Zweifel einer seiner Studenten änderte Usuis Leben komplett. Er löste sein Arbeitsverhältnis, um mehr Informationen über die Kunst der Heilung zu erhalten. Er reiste in die USA, wo er an der Universität von Chicago christliche Schriften studierte. Er erhielt dabei einen Ehrendoktor für seine Untersuchungen über das Geheimnis der Heilung durch Jesus und seine Apostel. Seine Suche in den alten Schriften blieb jedoch letztlich erfolglos.
Usui erinnerte sich, dass auch Buddha, wie Jesus, die Kraft des Heilens besessen haben soll. Er kehrte nach Japan zurück, um in den buddhistischen Lehren seine Suche fortzusetzen. Er bereiste viele Klöster und studierte die Schriften, wieder lange Zeit ohne Erfolg. Schließlich gelangte er zu einem Zen-Kloster und traf dort einen älteren Abt, der auch an dem Thema der Heilung interessiert war. Er studierte zusammen mit diesem Abt in alten buddhistischen Schriften, den Sutras, nach dem Schlüssel des Heilens. Zuerst studierte er die japanischen Übersetzungen. Nachdem er auch dort nicht hinter das Geheimnis kam, lernte er Chinesisch, fand jedoch auch in den chinesischen Übersetzungen keine Hinweise. Usui gab nicht auf und lernte die alte Sprache Sanskrit, in der die ursprünglichen buddhistischen Schriften geschrieben sind. In einer Schriftrolle eines unbekannten Jüngers des Buddha wurde er schließlich nach über sieben Jahren Suche fündig. Er fand die Formel mit den Symbolen und die Beschreibung, wie Buddha heilte.
Was er entdeckte war das alte Wissen; das bedeutete jedoch nicht, dass er nun auch die Kraft besaß zu heilen, dass er dieses Wissen also anwenden konnte. Auf Rat des Abtes entschied er sich zum Fasten und Meditieren auf einem heiligen Berg in Japan. Er legte 21 Steinchen vor sich auf die Erde, die ihm als Kalender dienen sollten, denn genau 21 Tage wollte er Fasten und Meditieren. Jeden Tag entfernte er ein Steinchen, las in den Sutras, sang und meditierte. Zunächst geschah nichts Ungewöhnliches und er spürte, wie er von Tag zu Tag nur schwächer wurde. Doch am 21. Tag sah er ein helles Licht am Himmel, welches immer schneller auf ihn zu kam. Voller Angst wagte er es nicht mehr sich zu bewegen. Vom Licht getroffen wurde er zu Boden geworfen und verlor das Tagesbewusstsein. Er fiel in einen trance-ähnlichen Zustand. In diesem Zustand, dem höheren Bewusstsein nahe, sah er die Symbole, die er schon zuvor in den Sanskrit-Sutras entdeckt hatte, in farbigen Bläschen auf sich zukommen. Sie schienen seine Stirn zu durchdringen und sich in sein Gedächtnis einzubrennen. Dies sollte für ihn der Schlüssel zu den Heilungen von Buddha und Jesus sein.
Als Usui das Bewusstsein wiedererlangte, war es Mittag und die Sonne stand hoch am Himmel. Überrascht stellte er fest, dass er nicht mehr erschöpft und hungrig war, wie in der Nacht zuvor, sondern voller Kraft und Energie. Er eilte den Berg hinab, um dem alten Abt seine Erfahrungen mitzuteilen. Dabei verletzte er sich an seinem großen Zeh. Reflexartig hielt er seine Hand darauf. Die Blutung kam zum Stillstand und der Schmerz verging. Unterwegs kehrte er in einer Herberge ein, um sich zu stärken. Der Wirt bot ihm nur eine kleine Mahlzeit an, da er an der Läge des Bartes sah, dass Usui gefastet hatte, doch dieser bat um ein großes normales Mahl. Die Tochter des Wirtes brachte sein Essen mit verweintem Gesicht und einer dicken roten Backe, da sie starke Zahnschmerzen plagten. Nachdem er um Erlaubnis gefragt hatte, ihr Gesicht zu berühren, legte er seine Hände auf die Wangen des Mädchens. Nur wenige Minuten später ging die Schwellung zurück und die Schmerzen ließen nach. Der Wirt war hoch erfreut über dieses Wunder und erließ Usui die Kosten für die Mahlzeit.
Als Usui ins Zen-Kloster zurückkehrte, wurde ihm mitgeteilt, der Abt würde im Sterben liegen. Usui legte dem Freund seine heilenden Hände auf und die Schmerzen wurden gelindert. Am folgenden Tag verließ der Abt das Sterbelager und war vollkommen geheilt. Nun wusste Usui, dass er die Gabe des Heilens besaß. Usui und der Abt beschlossen, diese Kraft 'Reiki' zu nennen.
Nach einigen Wochen, die er im Kloster verbracht und dem Abt seine Erlebnisse berichtet hatte, beschloss Usui, in die Slums von Kyoto zu gehen und dort die Kranken zu heilen. Um von ihnen akzeptiert zu werden betätigte er sich dort als Gemüsehändler. Er heilte viele Menschen von ihren Leiden. Alle jungen und starken Menschen schickte er aus dem Elendsviertel, um sich Arbeit zu suchen. Als sie dann jedoch nach einigen Jahren wiederkamen, um sich erneut von ihm heilen zu lassen, fragte er, warum sie wieder zurück kamen. Er erfuhr, dass sie ihr Leben nicht geändert hatten, da es einfacher war, so weiter zu leben, wie zuvor.
Usui erkannte, dass er den Körper von Krankheitssymptomen heilen konnte, jedoch für eine richtige Heilung auch Geist und Seele der Menschen geheilt werden müssten. Dies veranlasste ihn, die Reiki-Lebensregeln aufzustellen. Des weiteren entschied er sich, nur noch jenen Menschen zu helfen, die ihn ausdrücklich um seine Hilfe baten und das Geschenk der Heilung achten konnten.
Nach einer Weile verließ Usui das Bettlerviertel und begann all diejenigen zu unterrichten, die bereit waren, auf eine neue und andere Weise leben zu wollen. Er lehrte die Menschen nun neben der Heilung durch Reiki auch die Lebensregeln, damit auch ihre Denkweise geheilt würde."

Reiki - Lebensregeln von Dr. Mikao Usui
Gerade heute lass allen Ärger los.
Gerade heute lass alle Sorgen los.
Gerade heute sei Dir all dessen bewußt, womit Du gesegnet bist - und sei dankbar, für das, was Du erhälst.
Gerade heute lebe ehrlich.
Gerade heute sei freundlich zu allen Lebewesen

Quelle: Reiki Esoterik von Renate Besser unter www.reiki-esoterik.de



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#2

RE: Reiki, Geschichte und ...

in Reiki und Chakra 07.06.2011 21:53
von Kitti | 373 Beiträge

REIKI wirkt auf verschiedenen Ebenen - Die Grundsätze der Reiki-Kraft
Physische Ebene
Stressabbau - Entspannung - Beruhigung - Stärkung des Immunsystems - Bewirkung niedriger Krankheitszustände - Reinigung von Giftstoffen - erstaunliche Heilungen bei z.B. Neurodermitis, Allergien, Krebs, Nervenreizungen, Asthma, Tumore, Schuppenflechte, beschleunigte Heilung von Wunden.
Die Auseinandersetzung mit den Hintergründen der Krankheit und der Energieschub durch REIKI kann bewirken daß der Klient manchmal innerhalb von 2-5 Tagen gesundet. Ohne zusätzliche medikamentöse oder sonstige andere Behandlung.

Psychische Ebene
Harmonisierend im Gefühlsbereich, ausgleichend, Gefühle werden lebendiger, erfüllender erlebt, innere Stärke baut sich auf, abgelehnte, verdrängte Gefühle werden bewußt bearbeitet und neu integriert, Stress läßt nach, Liebe wird fühlbar, größere Feinfühligkeit, Beziehungsheilung, Ängsteabbau, Öffnung und Zentrierung....

Mentale Ebene
Intuition entwickelt und verstärkt sich, Entwicklung des eigenen Potentials, gute Öffnung für Bilder und Ideen, neue Erfahrungen, offen fürs Leben, Kreativität, positive Lebenshaltung, die Lebensaufgabe erkennen, Förderung der Selbstentwicklung, wahrnehmen der größeren universellen Zusammenhänge, klare Entscheidungskraft.

Spirituelle Ebene
Meditation, feinere größere Aura, Verbindung mit höheren Ebenen, Entwicklung der spirituellen Fähigkeiten, Bewusstseinserweiterung, Vertrauen in den göttlichen Plan, die Sinnhaftigkeit des Lebens erkennend.

Warnung:
Bei starken Neurosen oder Psychosen ist von einer REIKI-Einweihung und -Behandlung abzuraten. Die sogenannte "Erstverschlimmerung", wie auch bei der Homöopathie bekannt, besonders auf der emotionalen Ebene, können massive psychische Schübe auslösen, die solche Menschen äußerst schwer verkraften. Für depressive Menschen aber kann durch Behandlung und/oder Einweihung eine deutliche Besserung eintreten, denn sie können so sich selbst direkt Lichtenergie zuführen.

REIKI ist keine Medizin und Wunderheilung! Reiki ersetzt nicht den Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten, kann aber eine hervorragende Unterstützung aller ärztlicher Maßnahmen sein.

Quelle: Reiki Esoterik von Renate Besser unter www.reiki-esoterik.de



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#3

RE: Reiki, Geschichte und ...

in Reiki und Chakra 07.06.2011 21:55
von Kitti | 373 Beiträge

Reiki
Reiki [ɺeːki] (jap. 臼井靈氣療法, usui reiki ryōhō = „Usui-Geisteskraft-Behandlung”) ist ein alternativmedizinisches Behandlungsverfahren, das Anfang des 20. Jahrhunderts von Mikao Usui in Japan entwickelt wurde.

Der Begriff Reiki stammt von den japanischen Worten rei (Kosmos) und ki (Lebensenergie). Reiki bezeichnet dabei sowohl die Behandlungsform selbst als auch die Energie, die der erhofften Wirkung zugrunde liegen soll. Angestrebt wird damit Heilung von Krankheiten, aber auch eine verbesserte Vorbeugung und allgemeines Wohlbefinden. Die therapeutische „Energiearbeit“ erfolgt entweder direkt durch ein Auflegen der Hände, mit Hilfe symbolischer „mentaler Arbeit“ oder mit dem Intonieren von Mantren. Die Wirksamkeit der Praktiken im Hinblick auf die Heilung von Krankheiten ist wissenschaftlich nicht belegt.

Zugeschriebene Eigenschaften
Als erstes Ziel von Reiki wird eine ganzheitliche körperliche und seelische Heilung angegeben. Bei der Anwendung von Reiki soll durch den Praktizierenden eine „Verbindung" zwischen einer angenommenen „universellen Energie" und dem Empfangenden hergestellt werden. Nicht der Praktizierende gebe Reiki, er stelle sich als Kanal zur Verfügung, so die Anhänger dieser Methode. Reiki soll beim Empfänger ganz von alleine dorthin fließen, wo es benötigt werde. Laut Praktizierenden verhilft es dem Empfangenden zu einer tiefen Entspannung. Es soll die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken und beispielsweise helfen, eine Krankheit schneller zu überwinden. Als Unterschied zu anderen sogenannten „Energiemethoden" wird hervorgehoben, dass Reiki von Disharmonie automatisch angezogen werde, dass es unabhängig von Glauben oder geistigen Fähigkeiten wirke, dass es keine Diagnose erfordere, dass es nicht manipulativ eingesetzt werden könne und dass es nach den Einweihungen ohne Training ein Leben lang verfügbar sei.

Entstehungsgeschichte
Auf welche religiösen oder philosophischen Einflüsse Usuis System direkt zurückgeführt werden kann, ist ungeklärt. Es existieren nur wenige unabhängige Dokumente über die ursprünglichen Fassungen der Lehre. Es gibt jedoch oberflächliche Ähnlichkeiten zum chinesischen Daoismus und zu buddhistischen Philosophien bei Form und Namen der Reikisymbole. Die Reikilehre beinhaltet jedoch keine zentralen buddhistischen Lehren wie beispielsweise der Lehre der Drei Daseinsmerkmale.

Der Legende nach war Mikao Usui seit seiner Jugend auf der Suche nach einer besonderen Heilungsmethode. Er studierte Bücher und Schriften über Heilkunde in der ganzen Welt. Als er mit seinen Forschungen nicht weiterkam, begab er sich 1922 zum Fasten auf einen heiligen Berg in der Nähe Kyotos. In der Nacht zum einundzwanzigsten Tag habe er am Himmel ein helles Licht gesehen, das ihn einhüllte. Er soll vom Universum die Reikieinweihung erhalten haben. Am folgenden Morgen stieß er seinen Fuß an einen Stein, dass der Fuß blutete. Als Usui seine Hände auf die Wunde legte, sei die Blutung gestillt worden. Am selben Tag habe Usui erfolgreich die Zahnschmerzen einer Frau behandelt. So begann Usui, das Phänomen in der Praxis zu beobachten und dann zu unterrichten.

Seitdem wird Reiki von Lehrer zu Schüler durch Initiation (man unterscheidet verschiedene Grade) weitergegeben und nur mündlich überliefert.

Es wird vermutet, dass über 99 % der heute Reiki Praktizierenden aus der Linie Usui-Hayashi-Takata stammen. Die Verbreitung von Reiki im Westen geht insbesondere auf Frau Takata zurück, die die einzige Reiki-Meisterin (Meister heißt hier „Lehrbefähigter") im Westen war, bis sie gegen Ende ihres Lebens 22 weitere Meister ausbildete.

Die Reiki-Grade
Traditionell gibt es im Reiki drei Grade, die nachfolgend beschrieben werden. Mittlerweile haben sich allerdings auch Schulen entwickelt, die diese weiter aufgeteilt oder mit anderen Systemen vermischt haben. Bei Abänderungen des Systems kann man möglicherweise nicht mehr von Reiki sprechen. Mikao Usui selbst hat sein Reiki-System als in sich geschlossen und vollständig bezeichnet.

Mit Ausnahme der Meisterausbildung werden die verschiedenen Reikigrade gewöhnlich in Wochenendseminaren unterrichtet.

Der erste Grad
Der wesentliche Teil des ersten Grades sind traditionell vier Einweihungen, mit denen dem Studenten Reiki sofort und für das ganze Leben zur Verfügung stehen soll. Dieser soll dann sich selbst sowie andere Menschen, Tiere und Pflanzen über seine Hände direkt mit Reiki behandeln können. Für die tägliche Selbstbehandlung (empfohlen) wird eine bestimmte Abfolge von Handpositionen gelehrt. Weiterhin werden bei der ersten Initiationsstufe die Geschichte des Reiki erzählt und die sogenannten fünf Lebensregeln weitergegeben.

Der zweite Grad
Beim zweiten Grad bekommt der Student zwei weitere Einweihungen und lernt die drei Reikisymbole (Kraftsymbol, Mentalsymbol, Verbindungssymbol) kennen. Damit soll es ermöglicht werden, jedes beliebige Energiefeld über Zeit und Raum hinweg mit Reiki zu behandeln, z. B. Konzepte, die Wirkung vergangener Ereignisse oder einen Menschen an einem entfernten Ort. Ein Student wird damit kein besserer Praktizierender, sondern verfügt lediglich über mehr Anwendungsmöglichkeiten. Die tägliche Selbstbehandlung wird auf allen Stufen als Grundstein zur persönlichen Weiterentwicklung angesehen. Eine wichtige Voraussetzung für den zweiten Grad ist deshalb auch eine längere Praxis mit dem ersten Grad und die ernsthafte Arbeit und Auseinandersetzung mit sich selbst.

Der dritte Grad (Meistergrad)
Der dritte Grad wird heute oft in zwei Teile unterteilt (die Meistereinweihung für das persönliche Wachstum und die Ausbildung zum Lehrer), ursprünglich handelte es sich nur um einen einzigen Grad. Der Meister-/Lehrergrad befähigt dazu, andere Menschen in Reiki zu initiieren und Reiki zu unterrichten. Die Ausbildung zum Lehrer nimmt gewöhnlich ein bis zwei Jahre in Anspruch, um angemessene didaktische Fähigkeiten zu entwickeln und in die Aufgabe der Reiki-Meisterschaft hineinzuwachsen.

Reiki in der Medizin
Ein überprüfbares Modell der angenommenen Wirkungsweise für die medizinische Forschung existiert nicht. Bei den statistischen Untersuchungen, welche die Wirksamkeit von Reiki scheinbar belegen, wurden methodische Schwächen gefunden, so dass jegliche Wirksamkeit unbewiesen bleibt.

Unter Reiki-Lehrern wird Reiki bei ernsthaften Erkrankungen lediglich als Zusatz zur wissenschaftsmedizinischen Behandlung angesehen.

Kosten
Da es für Reiki-Anwendungen und -Ausbildungen keine feste Gebührenordnung gibt, können die Kosten dafür – je nach Anbieter und Art der Ausbildung – unterschiedlich sein. Eher selten wird Reiki auch kostenlos weitergegeben.

Die Kosten für eine Reiki-Anwendung liegen etwa bei denen einer herkömmlichen Massage, gehen gelegentlich auch weit darüber hinaus. Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Reiki



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